„Schicht im Schacht“ - Urgestein und Jobcenter-Leiter Thomas Bleiker hat die Kreisverwaltung verlassen
Dr. Schulze Pellengahr fand bewegende Wort der großen fachlichen und menschlichen Wertschätzung und Anerkennung. Kreisverwaltungsdirektor Thomas Bleiker habe nie nur „Dienst nach Vorschrift“ geleistet und könne auf eine wahre „Bilderbuchkarriere“ zurückblicken, betonte der Landrat. Seine Laufbahn begann im August des Jahres 1972 mit der Einstellung als Kreisinspektoranwärter beim damaligen Kreis Münster. Zu Jahresbeginn 1975 kam der eingefleischte Dülmener dann zum Kreis Coesfeld, der gerade im Zuge der kommunalen Gebietsreform neu zugeschnitten worden war. Seither war er durchgehend im Sozialamt eingesetzt, das über die Jahrzehnte natürlich unter anderen Bezeichnungen firmierte. 1998 übernahm er Verantwortung als Abteilungsleiter; 2014 wurde er zum stellvertretenden Leiter des damaligen Fachbereichs 2 bestellt. An der Gründung des „Zentrums für Arbeit“ und späteren „Jobcenters“ hatte er großen Anteil. Thomas Bleiker selbst unterstrich, dass die Erfolge vor allem auch eine echte Teamleistung waren.
Dass er ein Teamplayer ist, wurde auch bei dem anschließenden Empfang in der Kantine des Kreishauses deutlich, der zum „großen Bahnhof“ geriet. Die zahlreichen Gratulanten bildeten eine lange Schlange. Eine besondere Ehre für Thomas Bleiker war, dass Regierungsrat Ulrich Ruhmann vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen an der Verabschiedung teilnahm – und ebenfalls Worte der großen Wertschätzung formulierte.
Das Wort „Urgestein“ passt zum Steinkohlebergbau, dessen Ära ja nun ebenfalls offiziell zu Ende ging, aber auch zu Thomas Bleiker. In diesem Sinne: Glückauf!